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Höherdimensionale Welten (unsichtbare Welten, Parallelwelten, Multiversum)

Die materielle, sichtbare Welt, in der wir leben, ist nur die unterste, dichteste Ebene eines mehrdimensionalen Universums. Das heisst: Neben der für uns sichtbaren Welt (Sonnen, Planeten, Pflanzen, Tiere, menschliche Körper usw.) existieren noch weitere, höherdimensionale Welten (Parallelwelten), die für unsere Augen unsichtbar sind. Diese Welten sind ähnlich aufgebaut wie unsere. Diese Welten sind ebenfalls voller Lebewesen, ebenfalls voll von Sonnen und Planeten und für die dort lebenden Wesen genauso real wie für uns der Planet Erde und unsere Himmelskörper (siehe auch in den Veden). Viele von uns lebten, bevor sie sich auf der Erde (und anderen Planeten) inkarnierten, in diesen höherdimensionalen Welten.

Die höherdimensionalen Welten sind aus unserer Sicht rein geistige (nichtphysische) Welten. In Wirklichkeit sind sie aber immer noch materiell, allerdings weit weniger fest und massiv als wir uns das auf der Erde gewohnt sind. Diese Welten existieren in unterschiedlichen Verdichtungsstufen und Frequenzen. Ähnlich wie für uns Menschen nur eine bestimmte Wellenlänge des elektromagnetischen Spektrums als Licht sichtbar ist (die Wellenlänge von ca. 380 bis ca. 750 nm: über 99 Prozent des Spektrums sind für unsere Augen unsichtbar, existieren aber dennoch), sind auch diese Welten mit unseren normalen Sinnen nicht wahrnehmbar. Man könnte diese höherdimensionalen Welten als feinstoffliche Welten bezeichnen.

Diese feinstofflichen Welten überlagern sich und beeinflussen sich zu einem gewissen Grad gegenseitig. Jede dieser Welten befindet sich im gleichen (Welt)Raum. Das heisst: An dem Ort, an dem wir uns gerade befinden, existieren alle Dimensionen gleichzeitig. Dennoch ist jede Welt für sich abgeschlossen, ähnlich wie verschiedene Radiowellen bzw. Radioprogramme im selben Raum existieren und trotzdem einzeln (als eigene Welt) wahrgenommen werden. Je höher die Dimension, desto feinstofflicher ist die entsprechende Welt, desto höher die Frequenz und Schwingung. Wenn wir unsere Welt als dreidimensionale Welt bezeichnen wollen, könnten wir sagen: Wir Menschen leben in der 3. Dimension. Die nächsthöhere Welt und die dort lebenden Wesen existieren in der 4. Dimension. Die darüber liegende Welt bildet die 5. Dimension usw.
           
Licht- und Dunkelwelten

In unserem Universum existieren Licht- und Dunkelwelten, gibt es eine helle (gute) und eine dunkle (böse) Seite der Macht. Insgesamt sind sieben verschiedene Dimensionen/Ebenen vorhanden (siehe auch in den Veden). Auf der einen Seite existieren die sieben Lichtwelten, auf der anderen Seite die sieben Dunkelwelten. Diese Welten sind aus unserer Sicht geistige, nichtphysische Welten (ähnlich wie unsere Gedanken). Die Erde befindet sich in der Mitte dieser Welten und die Menschen werden von beiden Seiten beeinflusst (siehe auch Hierarchie des Universums).

In den Lichtwelten leben die Wesen, die sich an die ursprünglichen Schöpfungsgesetze halten. Ihre prägendsten Eigenschaften sind Liebe, Güte und Mitgefühl. In den Dunkelwelten leben die Wesen, welche gegen die ursprünglichen Schöpfungsgesetze verstossen haben. Ihre prägendsten Eigenschaften sind Gefühlskälte, Egoismus, Gier und Machtstreben. Die Wertung und Einteilung in Licht- und Dunkelwelten ist relativ. Aus Sicht der Wesen aus den Dunkelwelten sind die Dunkelwelten die Lichtwelten (die Guten). Je höher die Dimension, desto einflussreicher sind die entsprechenden Wesen und desto ausgeprägter ihre Eigenschaften (auf beiden Seiten). Der Einfluss der Wesen aus den "oberen" Welten auf die unteren Welten ist weit grösser als umgekehrt.

Die zwei Pfeile weisen darauf hin, dass sich auf der Erde entscheidet (durch mein Verhalten) wo mein weiterer Weg hinführt
Aufbau des Universums (Bild anklicken)
Die verschiedenen Lichtwelten werden auch als Himmel bezeichnet. In diesen Welten leben Engel, Erleuchtete, aufgestiegene Meister, Heilige, höchste Mystiker usw. Menschen, die sehr stark an sich selbst gearbeitet haben und ein einfaches und "gott"gefälliges Leben führen, gelangen nach dem Tod oft in eine der verschiedenen Lichtwelten. Je höher die Lichtwelt, desto reiner und weiser sind die entsprechenden Wesen. Die Lichtwesen leben hauptsächlich vom Gefühl/Herz, die Dunkelwesen vom Verstand (Kopfdenken).

Die Dunkelwelten, der Gegenpart der Lichtwelten, darf man sich nicht als Hölle vorstellen. Auch diese Welten bieten höchste Genüsse, unvorstellbare Technik, Kunstlicht, schwarzmagische Fähigkeiten und Macht. Könnten wir einen Blick in die Dunkelwelten werfen, würden wir in einigen Fällen wahrscheinlich meinen, eine irdische Grossstadt zu sehen. Eine kalte Welt voller Technik. Die Wesen aus den Dunkelwelten sind komplett technikverrückt. Digitalisierung, Gentechnik, Nano-Technologie, Kernspaltung, Roboter, Cyborgs, High-Tech-Medizin, Klonen, Computer- und Elektronikzeitalter, Microchips, Telekommunikation, Weltraumfahrt, hochkomplexe Finanzprodukte und Rechtssysteme, Massenvernichtungs- und Hightechwaffen, virtuelle Welten usw., da jubelt das Herz der Dunkelwesen.

Die Wesen aus den Dunkelwelten sind reine Verstandesmaschinen ohne jede emotionale Wärme, meist versessen auf die Manipulation anderer. Sie werden manchmal auch als gefallene Engel, Archonten oder Reptiloiden (Reptos: Drachenwesen, Echsenwesen, Schlangenwesen) bezeichnet. Die höchsten Wesen der Dunkelwelten werden Fürsten genannt, sind extrem mächtig und halten sich selbst für Gott. Sie sind eiskalt, egozentrisch und zu keinerlei Liebe fähig. In unseren Augen sind die Wesen aus den Dunkelwelten Soziopathen. Diese Wesen beziehen ihr Vergnügen und ihre Lebensqualität, im Gegensatz zu den Lichtwesen, nicht aus emotionaler Nähe, Liebe und Menschlichkeit, sondern aus Macht, Technik, oberflächlichen Sinnengenüssen und der Dominanz über andere (siehe auch Sind Soziopathen Ausserirdische?). Die aktuellen Pläne der Dunkelwesen mit der Erde: Dritter Weltkrieg, Weltregierung und mikrochip-implantierte Bevölkerung zwecks totaler Kontrolle. Siehe auch Planet Erde in der Hand von Soziopathen.

Zu den Licht- und Dunkelwesen siehe auch den Film Avatar. In keinem anderen mir bekannten Film sind die Unterschiede der beiden Welten besser zu erkennen und werden die Charaktereigenschaften der Wesen aus den Licht- und Dunkelwelten klarer herausgearbeitet als in diesem. Dabei entsprechen die Ureinwohner (Na'vi) des fernen, erdähnlichen Planeten Pandora den Lichtwesen/Lichtwelten, die Menschen (Rohstoffausbeuter) den Dunkelwesen bzw. Dunkelwelten.

Siehe auch

Die Rolle der Erde

Die Erde befindet sich im äussersten Einflussbereich sowohl der Licht- als auch der Dunkelwelten. Aus Sicht unseres Planeten sind sowohl die Licht- als auch die Dunkelwelten höherdimensional (feinstofflich/unsichtbar). Die Erde ist der Ort mit der höchsten Verdichtung und bildet die Brücke mit der die Licht- und Dunkelwelten miteinander verbunden sind. Das bedeutet: Auf der Erde können sowohl Wesen aus den Lichtwelten als auch Wesen aus den Dunkelwelten geboren werden. Das ist der Grund, warum hier auf Erden nebeneinander sowohl Zustände der höchsten Liebe und des Mitgefühls existieren als auch bestialische und unvorstellbare Gier und Niedertracht. Die Erde und das physische Universum sind ein entscheidender Ort im Universum.

Auf der Erde tobt der Kampf zwischen gut und böse am heftigsten. Die wirkliche Hölle finden wir auf der Erde (Krieg, Folter, Massenmord, Hungersnöte, Krankheiten, Seuchen usw.). Aufgrund der extremen Verhältnisse auf unserem Planeten (höchste Liebe und brutalste Gier) ist hier die Chance "aufzuwachen" am grössten. In den höheren feinstofflichen Welten sind zwar die Leiden weitaus kleiner, Vergnügen und Lebensqualität höher, aber auch die Illusion. Denn sowohl die Wesen in den Lichtwelten als auch die Wesen der Dunkelwelten leben in einer Täuschung. Beide Seiten glauben, ihre Seite und ihre Lebensweise sei die einzig richtige, aber beide Seiten irren, da jede nur die jeweils andere Seite der Medaille darstellt.

Die auf der Erde existierende Dichte ist mit keiner anderen Dimension vergleichbar. Hier ist alles fest und schwer. Die Verbundenheit mit der eigenen Seele und höheren Seinsebenen ist hier weit geringer und weit schwieriger zu erreichen als in den höheren Dimensionen. Die in diesem dichtesten Universum inkarnierten Wesen erinnern sich gewöhnlich nicht an frühere Zeiten, frühere Leben und andere Seinsebenen. Wer auf die Erde kommt durchschreitet, aufgrund der hohen Dichte dieser Dimension, das "Tor des Vergessenes", das es schwer macht, sich zu erinnern. Dafür können in dieser dichtesten Welt Gefühle mit einer Intensität erlebt werden, die in keiner anderen Dimension möglich sind (Erotik, Orgasmus, Gefühle durch Tanz und sportliche Tätigkeit etc.). Diese Gefühle, die unser fester Körper möglich macht, bieten eine grosse Chance frei zu werden. Ebenfalls besteht hier die Möglichkeit den freien Willen in einer so eigenständigen (unmanipulierten) Form auszuleben wie in keiner anderen Dimension ... und damit zur Wahrheit vorzudringen. Siehe auch Unsere Gefühle sind der Schlüssel zum Heil

Die Vorgänge auf der Erde werden nur zu einem kleinen Teil von den sichtbaren Akteuren (den Menschen) bestimmt. Ähnlich wie bei einem Eisberg ist der grösste Teil unsichtbar. Auf die Erde bezogen bedeutet dies: Die entscheidenden Vorgänge spielen sich im Unsichtbaren ab. Wer die heutige Erdengesellschaft nachhaltig verändern will, muss sich zwangsläufig mit den für uns unsichtbaren Welten und den von dort aus agierenden und die Vorgänge auf der Erde beeinflussenden Wesen auseinandersetzen. Wer glaubt, er könnte die Welt allein anhand des Sicht- und Messbaren erklären und verstehen (wie z.B. die heutigen Erdenwissenschaften), der irrt gewaltig.
             
Gut und Böse

Wahrhaftig aufwachen und sich aus der Illusion/Täuschung befreien kann nur der, welcher die wahre Mitte findet und erkennt, dass wir alle uns in einer gewaltigen, vom Schöpfer dieses Universums (dem selbsternannten Gott, der in den Veden als Krishna bezeichnet wird, in anderen Schriften als Jehova, Elohim, Allah, Vater, El-Shaddai usw.) geschaffenen Inszenierung befinden (siehe auch Hierarchie des Universums). Sowohl die Lichtwesen als auch die Dunkelwesen sind vollkommen überzeugt die wahrhaft Guten zu sein und die jeweils andere (böse) Seite "retten" zu müssen. Die Lichtwesen glauben, die Dunkelwesen von ihrer Lieblosigkeit, Genusssucht und ihrem Machtstreben befreien zu müssen/können, und die Dunkelwesen glauben, die Lichtwesen von ihrem irrationalen Gottglauben und ihrer krankhaften Überzeugung an etwas Höheres erretten zu müssen.

In Teilen haben beide recht. Die Lichtwesen haben insofern recht, als Macht und Dominanz über andere, Ausbeutung, Technikwahn, Lieblosigkeit und die Befriedigung (einzig) der Sinne nicht dem natürlichen Verhalten und Dasein der Seele entsprechen. Und die Dunkelwesen haben insofern recht, als die Lichtwesen tatsächlich einem falschen Gott huldigen, dass Demut, Kriecherei und Selbstabwertung durch falsche Schuldzuweisung (Erbsünde etc.) für ein machtvolles spirituelles Wesen, wie jeder von uns eines ist, entwürdigend – um nicht zu sagen lächerlich – ist. Kein Wunder wehren sich die Dunkelwesen mit aller Kraft gegen diese perfide Verdrehung der Wahrheit zwecks Versklavung von uns Seelen. 

Der grosse Irrtum der Wesen aus den Lichtwelten liegt darin, dass sie glauben der Schöpfer sei ein liebender Gott. Der Irrtum der Wesen aus den Dunkelwelten besteht darin, dass sie an die Materie (alles ist Energie), die Leben-aus-dem-Schlamm-Theorie (Evolutionstheorie), den Urknall und vor allem gar keinen Schöpfer glauben.

Während die Lichtwesen zu "lieb und nett" und vor allem zu DEMÜTIG sind (das Credo Dein Wille geschehe ist der Tiefpunkt des Eingeständnisses der eigenen Machtlosigkeit und der Höhepunkt der Kriecherei), sind die Dunkelwesen zu hart, gnadenlos und HOCHMÜTIG. Dennoch, so meine persönliche Einschätzung, sind die Lichtwesen weit näher bei der Wahrheit als die Dunkelwesen. Ganz einfach deshalb, weil die Liebe unserer ursprünglichen (nichtmateriellen) Natur entspricht und das ist, wonach sich im Grunde alle Wesen sehnen. Ebenfalls meiner Beobachtung entspricht, dass wahrhaft religiöse Menschen (mögen sie auch fälschlicherweise an einen liebenden Gott glauben) verantwortungsvoller und bewusster mir unserer Umwelt, den Tieren, ihrer eigenen Gesundheit und ihren Mitmenschen umgehen. Wahrhaft religiöse Menschen (nicht religiöse Fanatiker) betreiben keinen Raubbau an unserem Planeten, ihrem eigenen Körper oder ihren Mitmenschen (ausser vielleicht, dass sie andere missionieren wollen).

Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte, wie es so schön heisst. Und dieser Dritte ist der Schöpfer dieses Universums. Er hat das Universum bewusst nach dem Prinzip Teile und Herrsche (Divide et impera) eingerichtet, so dass ein ständiger Kampf zwischen gut und böse, Licht- und Dunkelwelten besteht und jede Seite glaubt im Recht zu sein. Jede Seite ist überzeugt, dass der "Endsieg" irgendwann erreicht sein wird und dass dann alle so leben werden wie man sich selbst das vorstellt. Aber es gibt keinen Endsieg, der Kampf ist, abgesehen von ruhigen Phasen, in welchen die beiden Seiten voneinander getrennt sind (und jede Seite in ihrer eigenen Welt lebt) und Phasen, in denen die Dunkelmächte dominieren, endlos (siehe Viererzyklus bzw. Catur-Yuga in den Veden). Im Grunde möchte jeden Seite Frieden, aber nur zu den eigenen Bedingungen und unter dem eigenen "Diktat".

Dieses Universum ist so konstruiert, dass auf LANGE Sicht keine Seite jemals gewinnen kann und wird, sondern IMMER Kampf und Leid herrscht. Mehr noch: Die meisten von uns leben phasenweise (während vieler Leben) in den Lichtwelten und phasenweise in den Dunkelwelten. Zur Läuterung der widerspenstigen Seelen (uns selbst) hat der Schöpfer dieses Universum so geschaffen, dass die Seelen beide Erfahrungen machen müssen, und zwar mehrfach. Das heisst: Selbst die höchsten Lichtwesen werden irgendwann fallen und ihre vorgegebene Rolle im Gegenpart ableisten müssen, und umgekehrt. Je höher man steigt, desto tiefer ist irgendwann der Fall. Auch im Himmel wird "gestorben". Alle höherdimensionalen Welten sind immer noch materiell (wenn auch weit weniger dicht als unsere Dimension) und damit der Zeit, der Endlichkeit und dem Tod unterworfen.

Wir alle sind während bestimmter (sehr langer!) Zeiträume ein liebendes, gütiges Wesen und in anderen ein "böses", machtgieriges Wesen. Es ist ein ständiger Kreislauf, der da stattfindet (siehe auch man wird zu dem, was man bekämpft). Unser eigene Wille und unser Dasein ist dabei vergleichbar mit einem Stück Wäsche in einer Waschmaschine. Nicht das Wäschestück (die Seele) bestimmt wo und wie es herumgeschleudert wird, sondern die Waschmaschine, also der Schöpfer beziehungsweise die von ihm eingesetzten "Halbgötter" (siehe Hierarchie des Universums und in den Veden), welche die entsprechend konstruierte Maschine, das materielle Universum, erschaffen und am Laufen halten. Mit jeder Umdrehung der Waschtrommel wird das gesamte Weltgeschehen komplett durcheinandergewirbelt. Auf die zeitlich enorm langen Verhältnisse des Universums bezogen entspricht eine Umdrehung der Waschtrommel EINEM Zeitzyklus (in den Veden als Catur-Yuga bzw. Viererzyklus bezeichnet: Dauer 4'320'000 Jahre). Die Zeitzyklen im Universum wiederholen sich tausendfach. Dieses Universum ist eine gnadenlos brutale Manipulations- und Gehirnwaschmaschine, in der jedes Wesen immer wieder komplett überwältigt wird. Das Ziel des "Waschprogramms" sind gefügige, demütige und gottgefällige Wesen.

Der Mittelweg als Lösung

Ein Ausstieg aus der Welt der sich bekämpfenden Gegensätze ist nur auf der Erde bzw. im materiellen Universum möglich, da die Täuschung aufgrund der Anwesenheit beider Kräfte (Licht- und Dunkelwelten) nur hier erkannt und durchschaut werden kann. Wenn auch das Leid auf der Erde für viele fast unerträglich ist, so bietet dieser Ort dennoch die grösste Chance frei zu werden. Diejenigen, die am meisten leiden, sind dabei eindeutig im Vorteil, weil der Leidensdruck sie dazu bringt/zwingt die bestehende Ordnung in Frage zu stellen und nach der Wahrheit zu suchen. Wer sich wohl und behaglich fühlt (wie das in den höherdimensionalen Welten meist der Fall ist) sieht kaum Grund und Anlass für echte Veränderung.

Aus der Täuschung erwachen und wahrhaftig frei werden bedeutet, sich auf keine der beiden Seiten zu schlagen. Es bedeutet, die Fehler beider Seiten zu vermeiden. Das heisst: Weder demütig und kriecherisch einen Gott verherrlichen, noch Macht ansammeln, der Technik und den Wissenschaften huldigen oder die Sinnenbefriedigung als oberstes Ziel betrachten. Entscheidend ist die Erkenntnis, dass wir alle uns in einem gigantischen vom Schöpfer dieses Universums inszenierten Spiel befinden, das EINZIG dem Schöpfer dient. Es ist völlig unnötig sich gegenseitig zu bekämpfen und uns in einen Kampf zu verstricken, dessen einziges Ziel darin besteht, uns in Sklaverei, gegenseitiger Schuldzuweisung und Unwissenheit zu halten und die Macht des obersten Diktators (Gott, Schöpfer) zu erhalten.

Sich auf den Mittelweg zu begeben bedeutet weder hochmütig noch demütig zu sein, weder vor einem Gott zu kriechen oder nach dem Credo Dein Wille geschehe zu leben, noch sich selbst für Gott zu halten. Es bedeutet, niemanden über sich selbst zu stellen und sich selbst am meisten zu vertrauen. Auf dem Mittelweg nutzt man zwar die Technik zum Vorteil des Menschen, betrachtet sie aber nicht als entscheidend zur Lösung unserer Probleme oder verfällt gar einem Technikwahn (Gentechnik, Atomspaltung, High-Tech-Medizin, Raumfahrt, Nano-Technologie, Roboter etc.). Der Mittelweg bedeutet die eigenen körperlichen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu erfüllen, sich aber nicht der Zügellosigkeit, Masslosigkeit und Gier hinzugeben. Der Mittelweg führt einen zu sich selbst, zu Entschleunigung, mehr Lebensqualität und genug Zeit für das, was einem wirklich wichtig ist. Der Mittelweg ist der Weg des gegenseitigen Respekts und der Auflösung der sich bekämpfenden Gegensätze. Der Mittelweg ist der Weg der Ethik und des Handelns zum Wohle aller.