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Blog 2016 (Januar bis April) 

Der grosse Schritt in die Freiheit: sich gegen Gott entscheiden

Für all diejenigen, die sich bewusst sind, dass unsere Welt, das materielle Universum und der Mensch nicht das Ergebnis von Urknall und Evolution sind, sondern das Ergebnis bewusster Schöpfungsakte bewusster Wesen an deren Spitze "Gott" steht, für all jene, die bisher an einen liebenden Gott und Schöpfer geglaubt haben, besteht der grosse Schritt in die Freiheit darin, sich vollkommen bewusst gegen ihn zu entscheiden. "Lass mich in Ruhe, verpiss dich, hau ab" oder was auch immer die Worte sein mögen, die Ihnen passend erscheinen, ziehen Sie einen eindeutigen Schlussstrich und machen Sie "Gott", dem grausamen und grössenwahnsinnigen Diktator an der Spitze der Welten klar, dass Sie Ihren weiteren Weg ohne ihn gehen werden.

Dieser Schritt erfordert Mut und Selbstvertrauen.
Für alle, die das schaffen: Herzliche Gratulation und willkommen in der wirklichen Welt!

Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.  Perikles

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Gefühlspanzer, Maske und soziale Maschinerie

Die heutige Welt ist komplex. In jeder Situation völlig vorurteilslos, offen und hilfsbereit zu sein, überfordert die meisten Menschen. Denn wer völlig offen und vorurteilslos ist, ist auch extrem verletzbar. Man denke nur an die vielen Informationen und Schreckensmeldungen, die jeden Tag auf uns einströmen. Oder das grosse Leid (oftmals unausgesprochen), das uns tagtäglich von unseren Mitmenschen begegnet. Oder die zahlreichen Manipulationsversuche durch Werbung und Medien. Oder die Versuche unehrlicher Menschen, uns auszunutzen und zu schaden. All dies vollkommen bewusst wahrzunehmen, die Nöte und Manipulationsversuche seiner Mitmenschen zu spüren, voll auf sich einwirken zu lassen und trotzdem völlig offen zu bleiben und nichts zu verdrängen, überfordert die meisten Menschen (siehe auch konfrontieren und duplizieren). Deshalb hält der Mensch stets Verhaltensmuster, Reaktionsweisen, Erklärungsmodelle und vorgefasste Meinungen bereit, nach denen er denkt, entscheidet und handelt. Das heisst: Die meisten Menschen haben einen Grossteil ihres Verhaltens automatisiert.

Man könnte diese Automatisierung, die in einer immer komplexeren Welt scheinbar notwendig ist um überleben zu können und nicht zu sehr verletzt zu werden, auch als "soziale Maschinerie" bezeichnen. Die soziale Maschinerie erledigt einen Grossteil der Aufgaben für uns. Essen, trinken, Zähne putzen, uns anziehen, duschen, die Begrüssung und der Umgang mit anderen Menschen, unsere Reaktion auf Stress, unser Umgang mit negativen Nachrichten und vieles mehr läuft häufig mehr oder weniger automatisch (unbewusst) und nach vorgegebenen Verhaltensmustern ab. Insbesondere haben viele Menschen auf den verschiedensten Gebieten vorgefasste Meinungen (Vorurteile), welche sie aus der Vergangenheit, häufig aus schlechten Erfahrungen, gebildet haben und die ab einem bestimmten Punkt kaum oder gar nicht mehr hinterfragt werden.

Ist die soziale Maschinerie einmal eingerichtet, wird diese in der Regel nicht mehr in Frage gestellt, zumindest solange nicht wie sie einigermassen funktioniert. Je länger die soziale Maschinerie in Aktion ist (je häufiger eine bestimmte Verhaltensweise "automatisch" wiederholt wird), desto mehr sinkt das entsprechende Verhalten ins Unterbewusstsein und desto schwerer wird es, das entsprechende Muster zu ändern. Mit am am deutlichsten sichtbar wird dies bei schlechten und unerwünschten Gewohnheiten und Süchten (Arbeitssucht, Alkohol- und Drogensucht, Kaufsucht, Sexsucht, Habsucht, Computersucht, Essucht, Geltungssucht, Nikotinsucht, Vergnügungssucht, Spielsucht, Helfersucht, Sportsucht, Zuckersucht, Eifersucht, Bulimie und Magersucht, Tablettensucht usw.), die zu ändern den meisten Menschen extrem schwer fällt. 

Es gibt Menschen, die bestehen praktisch nur noch aus sozialer Maschinerie. Diese Menschen können freundlich, nett und charmant sein (alles eingeschliffene Mechanismen, die dem eigenen Überleben und dem Zweck dienen, nicht anzuecken und die wahren Gefühle und Absichten nicht preisgeben zu müssen) und trotzdem sind sie "nicht da". Diese Menschen zu erreichen kann extrem schwierig sein, da alles nur Fassade ist. Solche Menschen können Sie freundlich anlachen während sie Ihnen am liebsten ein Messer zwischen die Rippen schieben würden. Man könnte die soziale Maschinerie auch als Maske oder Gefühlspanzer bezeichnen, hinter der sich die Menschen verstecken um nicht verletzt zu werden. Je mehr Niederlagen, Verluste, Schmerz und Negativerlebnisse ein Mensch im Verlaufe seiner Existenz ansammelt und nicht zu verarbeiten in der Lage ist, desto mehr verdrängt er, desto mehr "macht er zu", desto dicker sein Gefühlspanzer, desto grösser die Maske und der Schatten

Menschen mit dicken Gefühlspanzern sind kaum mehr in der Lage ihre eigenen Gefühle, und die anderer Menschen, wahrzunehmen. Weil sie sich immer weniger auf ihre Gefühle verlassen können, ja, diese überhaupt nicht mehr spüren, wird der Kopf (Wille, Verstand) umso wichtiger. Für diese Menschen ist es extrem wichtig zu planen, vorauszudenken und Strategien zu entwickeln. Damit, so glauben Sie, können sie verhindern verletzt zu werden, können Sie Ursache sein (anstatt Wirkung), können sie ihr Leben selber in die Hand nehmen und selber bestimmen. Kontrolle ist für sie sehr wichtig. Diesen Menschen fällt es in der Regel extrem schwer loszulassen und sich gehen zu lassen.

Ein leerer Terminkalender, keine Pläne, keine Struktur, nicht zu wissen was in einem Tag, einer Woche oder einem Monat ist, tage- oder gar wochenlang mit sich allein zu sein (ohne Kontakte zu anderen Menschen, ohne Internet, Facebook und Co.), allein diese Vorstellung bereitet diesen Menschen grosse Angst und Ungewissheit, das ist für sie der Horror. Deshalb sind sie oftmals fast rund um die Uhr in Aktion, stürzen sich in unzählige Aktivitäten und sind extrem erpicht auf Ziele. Sie selbst sehen ihre Arbeitssucht (und andere gesellschaftlich akzeptierten Süchte) natürlich nicht als negativ an, zumindest anfangs nicht, sondern sind stolz auf ihre vollen Terminkalender, ihre Titel und Auszeichnungen, ihre Erwähnung in den Medien, ihr grosses Einkommen oder was auch immer, und halten sich für produktiv, effizient und wertvoll. Der weltliche Erfolg gibt ihnen ein Gefühl von Wichtigkeit.

Um das eigene Verhalten zu rechtfertigen werden Menschen, die in der Lage sind "Nichts" zu tun, zu entspannen, sich gehen und die Zukunft offen zu lassen, dann oft als faul, unproduktiv, undiszipliniert und ziellos angesehen. So sind beispielsweise Ureinwohner (Eingeborene) in den Augen mancher "moderner" Menschen unproduktive und primitive Wilde, die den Grossteil des Tages nur faul herumhocken. Echte Gefühle, Herz und Mitgefühl werden vom Kopfmenschen häufig als Gefühlsduselei, naiv, romantischer Kitsch und unwissenschaftlich abgetan. Die Kopfmenschen glauben oft, dass sie über diesen Dingen stehen, dass sie nicht auf Gefühle angewiesen sind, weil ihr Kopf und Verstand so brillant funktioniert und sie in der heutigen Welt oftmals erfolgreich sind. Diese Menschen glauben an Zahlen und Fakten, an die Macht des Willens und an die Wissenschaften (an das Mess- und Beweisbare).

Kopfmenschen, die derart verhärtet sind, dass ein Durchdringen durch ihren Gefühlspanzer nicht mehr möglich ist, die nicht mehr fühlen können (weder sich selbst noch andere), MÜSSEN andere Menschen verletzen, demütigen und zerstören um überhaupt noch etwas zu spüren. Für sie ist es unmöglich längere Zeit mit sich allein zu sein, weil sie sich selbst nicht ertragen. Sie sind Parasiten, welche ehrliche und mitfühlende Menschen und die Gesellschaft zwingend brauchen, nicht um einen Beitrag an deren Wohl zu leisten, sondern um sie auszusaugen. Diese Menschen sind Vampire, die einzig von der Energie, dem Mitgefühl und der Wärme ihrer Mitmenschen leben. Häufig werden sie als Soziopathen, Psychopathen, Narzissten, Egomanen oder Unterdrücker bezeichnet.

Dass Soziopathen nicht selten in hohen Positionen in der Gesellschaft zu finden sind und von dort aus wirken, beispielsweise als Geschäftsführer, Topmanager, Politiker oder Investmentbanker, zeigt, wie verdreht unsere Gesellschaft ist, wie gering das Bewusstsein und die Fähigkeit der Menschen ist, diesen Persönlichkeitstyp zu erkennen, und wie sehr sich die Menschen von der Fassade und dem Schein (der Maske) täuschen lassen. Soziopathen können genau so gut weiblich wie männlich sein. Sie sind in der Regel perfekt an ihre Umwelt angepasst, oft sehr charmant und charismatisch und können häufig so überzeugend auftreten, dass sie sogar selbst glauben die Guten zu sein. Sie wissen genau wo die Schwachpunkte ihrer Mitmenschen liegen, wie sie die Menschen verletzen, ausnutzen, gegeneinander aufbringen und zerstören können. Ihre Jobs, Rollen und Aktivitäten in Wirtschaft und Gesellschaft sind reine Fassade, reine Tarnung, die nur einem einzigen Zweck dienen: soviel Leid, Konflikt, Zerstörung und Spaltung wie möglich anzurichten.

Soziopathen sind kalte und gefühllose Zerstörungsmaschinen ohne jedes Mitleid. Ihr Leben ist eine perfekte Lüge, die (fast) niemand durchschaut, sie selbst am allerwenigsten. Natürlich wird niemand innerhalb einiger weniger Leben oder gar nur eines einzigen Lebens zu einem Soziopathen. Dazu sind weitaus längere Zeiträume notwendig (siehe Man wird zu dem, was man bekämpft). In ihrem Kern sind Soziopathen unvorstellbar einsame und traurige Wesen, die, wenn sie denn könnten und imstande wären ihre eigene Lage zu ermessen, all ihr Geld, ihr Wissen und ihren Status für eine einzige Sekunde des echten Fühlens und Liebens hergeben würden. Zum Thema Gefühlspanzer siehe auch den Film Good Will Hunting.

"Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?"  Matthäus 16,26
"Allein sein zu müssen ist das Schwerste, allein sein zu können das Schönste."  Hans Krailsheimer
"Wer um den Weg sich bemüht, macht weniger an jedem Tag. Macht weniger und weniger, bis er dann schliesslich nichts mehr macht. Wenn er gar nichts mehr macht, bleibt gar nichts ungemacht."  Laotse

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Die höchste Kunst: sich gehen lassen (entspannen)

Sie sollten Ihr Leben so einrichten, dass Sie sich immer wieder gehen lassen können. Sie haben am Morgen keine Lust aufzustehen und möchten bis am Mittag liegen bleiben? Tun Sie es! Sie möchten sich den Magen vollschlagen? Tun Sie es! Sie haben Lust sich zu amüsieren? Tun Sie es! Sie haben keine Lust die Wohnung zu putzen, freundlich, nett und verständnisvoll zu sein? Lassen Sie es! Tun Sie, was immer Sie tun möchten! Dort wo Sie mit Ihrem Gehenlassen bestehende Gesetze verletzen oder Personen (inklusive sich selbst) Schaden zufügen würden, lassen Sie sich nur in Gedanken gehen. Sie haben sich mächtig über jemanden geärgert und möchten die Person am liebsten verprügeln? Tun Sie es! Hauen Sie der Person in Ihrer Vorstellung so oft und solange in die Fresse wie Sie möchten! Sie haben andere Wünsche, Lüste und Sehnsüchte? Tun Sie es! Machen Sie, worauf immer Sie Lust haben, zumindest in Ihren Gedanken. Sie sind verheiratet, möchten aber mit anderen Personen Sex zu haben? Tun Sie es in Ihrer Fantasie. Haben Sie soviel und so ausgefallenen Sex mit wem immer und so viel Sie mögen (siehe auch Was ist Erotik?)

Leben Sie Ihre Wünsche aus, real oder in Ihren Gedanken. Lassen Sie sich gehen! Sie meinen, das geht nicht, das darf man nicht? Sie meinen, wenn alle Menschen sich gehen lassen würden, hätten wir das reine Chaos, das wäre der Untergang der Zivilisation? Ich behaupte: Je weniger sich die Menschen gehen lassen, je weniger sie sich ihrer innersten Wünsche und Bedürfnisse bewusst sind und sich diese erlauben, je mehr sie versuchen sich selbst und ihr Leben mit dem Kopf zu steuern, zu kontrollieren und reglementieren, desto kranker wird der Einzelne und die Gesellschaft.

Viele Menschen glauben, wenn man sich gehen lassen würde, würde man gar nichts mehr tun, nur noch herumliegen, essen, trinken, sich vernachlässigen, Feste feiern, konsumieren und sich amüsieren. Sie befürchten, dass dann niemand mehr arbeiten würde. Doch dem ist nicht so. Die Menschen sind nicht von Natur aus faul, böse und unproduktiv, im Gegenteil. Wer sich ausreichend gehen lässt, kommt irgendwann an den Punkt, an dem er (wieder) etwas Konstruktives für die Gesellschaft tun will. Immer nur herumliegen, sich amüsieren und "nichts" tun ist mit der Zeit für praktisch alle Menschen stinklangweilig.

Der Mensch ist von Natur aus gut, konstruktiv und am Wohl seiner Mitmenschen und des gesamten Planeten interessiert. Nichts befriedigt ihn mehr als das Glück und Wohlbefinden seiner Familie, Freunde und letztlich aller Wesen. Er wird nur deshalb böse, hinterlistig und faul, wenn er und seine Wünsche unterdrückt werden und ihm nicht gestattet wird, seine wahre Natur zu leben. Wer sich ausreichend gehen lässt (entspannt!), wird nicht ein schlechterer Mensch, sondern ein besserer und gesünderer. Das ist auch der Grund, warum in einer hochstehenden Gesellschaft die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens ein realistisches Szenario ist. Der Mensch muss dann nicht mehr allein des Geldes wegen arbeiten, sich nicht von einer immer widernatürlicheren, destruktiveren und geldgesteuerteren (Investoren und Share-Holder-Value getriebenen) Wirtschaft drangsalieren, ausnutzen und krank machen lassen und Dinge tun, die er eigentlich gar nicht tun will. 

Der Mensch braucht niemanden, der mit der Peitsche neben ihm steht und ihm sagt, was er tun soll. Der Mensch ist kein "faules Tier", das von aussen angetrieben werden muss. Der Mensch hat einen natürlichen inneren Antrieb und dieser ist jeder kopf- und verstandesmässig gesteuerten Idee, Wirtschaft und Gesellschaft weit überlegen. Hören Sie auf zu funktionieren (das tun, was andere wollen) und beginnen Sie zu leben (das tun, was Sie selbst möchten)!  

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6. März 2016

Vier Ebenen von Bewusstsein, Wahrnehmung und Fähigkeit

Unter den Menschen existieren im Wesentlichen vier Ebenen von Bewusstsein, Wahrnehmung und Fähigkeit.
  • Unterste Ebene: leiden, scheitern, versagen. 
  • Mittlere Ebene: Der Mensch hat einen freien Willen. Der Mensch ist selbst verantwortlich für sein Leben. 
  • Obere Ebene: Alles ist vorherbestimmt, einen freien Willen gibt es nicht. Es gilt sich in die bestehende Ordnung einzufügen. 
  • Top-Ebene: Ich habe einen freien Willen. Ich bin der Schöpfer meines Lebens. 
Für die Menschen entspricht die Ebene, auf der sie sich selbst befinden, der Realität und Wahrheit. Um auf die nächsthöhere Ebene aufzusteigen ist in der Regel ein enormer Kraftakt und Bewusstseinssprung erforderlich.

Auf der untersten Ebene befinden sich, aus Sicht des Normalbürgers (mittlere Ebene), die Schwachen, die gesellschaftlich Gescheiterten, die "Versager", die Bemitleidenswerten, die "Behinderten", die Sozialfälle, also diejenigen, die es nicht aus eigener Kraft schaffen und die teilweise oder komplett auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind. Die grosse Mehrheit der Menschen befindet sich auf der mittleren Ebene. Job (Karriere), Familie, Haus, das ist ihre Realität. Diese Menschen agieren und funktionieren im bestehenden Wirtschafts- und Gesellschaftssystem und sind dabei mehr oder weniger erfolgreich. Von der Putzfrau über den Handwerker, Journalisten, Arzt, Topmanager, Künstler, Unternehmer bis hin zum Olympiasieger, Oscargewinner, Milliardär, Staatspräsidenten, Popstar und Nobelpreisträger gehören alle zur mittleren Ebene. Diese Menschen glauben das, was sie sehen, glauben an die eigene Entscheidungsfreiheit (freier Wille), die Verantwortung des Menschen für seine Handlungen und an das bestehende, von Menschen geschaffene System.

Die Menschen auf der oberen Ebene haben erkannt, dass neben den Absichten und Willensbekundungen des Menschen noch andere Kräfte und Sphären existieren, die oberhalb des menschlichen Einflussbereiches liegen und gegen die der Mensch machtlos ist. Sie haben realisiert, dass der angeblich freie Wille des Menschen nur eine Illusion ist, gefüttert vom menschlichen Ego. Diese Menschen glauben an das Schicksal und dass alles vorherbestimmt ist. Ihre "Lösung" lautet daher: Sich in die bestehende Ordnung einfügen und akzeptieren was ist und was kommt. Nicht kämpfen, nicht werten, sondern geschehen lassen. Nicht der eigene Wille geschehe, sondern der "übergeordnete Wille" (das Schicksal, Gott oder was/wer auch immer). Religiöse Menschen, welche die Führung ihres Lebens "Gott" übergeben haben und nach dem Motto "Dein Wille geschehe" leben, sind Teil dieser Ebene. Dass diese Personen oft glauben, "Gott" habe alle Menschen mit einem freien Willen ausgestattet und dass die höchste Form des eigenen freien Willens darin bestehe, dass SEIN Wille geschehe, ist der verzweifelte Versuch ihres Unterbewusstseins, "Gott" nicht als das erkennen zu müssen, was er wirklich ist, nämlich als grausamen Diktator und geisteskranken Wahnsinnigen an der Spitze der Welten, der keinen anderen Willen als seinen eigenen zulässt.

Auf die Top-Ebene hat es bis jetzt, ausser mir selbst, überhaupt noch niemand geschafft. Um auf diese Ebene zu gelangen muss man erkennen, wer diesen "übergeordneten Willen" ausübt, wer Schicksal spielt. Man muss realisieren, dass tatsächlich ein Schöpfer ("Gott") des Universums existiert und dass er es ist, der diesen übergeordneten Willen, dem wir alle unterworfen sind, ausübt (siehe Hierarchie des Universums). Erst wer es schafft den Willen dieses "höchsten Wesens" und selbst ernannten Gottes zu brechen, besitzt anschliessend die Freiheit seinen eigenen (echten) Willen auszuüben und ist wahrhaftig frei. Dies kann nur jemandem gelingen, der über einen extrem hohen persönlichen Ethiklevel verfügt.


3. März 2016

Sind Medikamente nützlich?

Antwort: In den meisten Fällen nein. Die kleineren Schäden von Medikamenten sind in der Regel ihre Nebenwirkungen. Die meisten Medikamente sind von Grosskonzernen produzierte, chemische, körperfremde Substanzen mit zahlreichen Nebenwirkungen, die unseres körpereigenes Gleichgewicht durcheinanderbringen. Der zumeist grössere Schaden von Medikamenten besteht darin, dass sie uns davon abhalten die notwendigen Lebensveränderungen vorzunehmen.

Wenn wir krank sind oder uns sonstwie unwohl fühlen ist dies praktisch IMMER ein Zeichen, dass wir etwas falsch machen und etwas in unserem Leben verändern sollten. Das heisst: Unserem Unwohlsein oder unserer Krankheit liegt eine Störung zugrunde, die ich durch eine falsche Lebensweise selbst verursacht habe. Krankheiten überfallen den Menschen nicht aus heiterem Himmel und ohne Grund. Nein. Krankheiten und Störungen haben Ursachen. Nehme ich nun einfach eine Medikament gegen meine Beschwerden und lebe mein Leben weiter wie bisher, dann betreibe ich reine Symptombehandlung und zwinge die Störung sich beim nächsten Mal stärker bei mir zu melden. Je mehr ich mich mit Medikamenten betäube und versuche die Beschwerden ohne eine Veränderung meines Lebens loszuwerden, desto schlimmer wird die Angelegenheit.

Beschwerden sind immer Signale unseres Körpers oder unserer Psyche, dass ich etwas falsch mache und aus dem Gleichgewicht bin. Ignoriere ich diese Signale verschlimmere ich die Situation. Medikamente helfen uns beim Ignorieren der Signale. Die echte Lösung besteht darin, die Ursachen für die Beschwerden zu finden und diese zu beheben. Der grosse Gesundheitsarzt Dr. Max Otto Bruker unterscheidet im Wesentlichen drei Krankheitsursachen (siehe auch Unsere Nahrung - unser Schicksal):
  • ernährungsbedingte Krankheiten
  • lebensbedingte (spannungsbedingte) Krankheiten 
  • umweltbedingte Krankheiten (Umweltgifte, schlechte Luft, Radioaktivität usw.)
Logisch, dass eine Störung/Krankheit nur durch Behebung der entsprechenden Ursache behoben werden kann. Das heisst: Krankheiten durch eine falsche Ernährung können nicht mit Lebensberatung behoben werden, Störungen der Psyche nicht mit richtiger Ernährung usw. 

Medikamente sind Krücken, die für eine bestimmte Zeit sinnvoll sein können. Wenn ich beispielsweise aufgrund eines Unfalls unter starken Schmerzen leide, kann die vorübergehende Einnahme von Schmerzmitteln Sinn machen. Ebenso kann bei einer schweren Depression oder einem Burnout eine vorübergehende medikamentöse Unterstützung hilfreich sein. Die Lösung besteht aber nicht darin, für den Rest seines Lebens Medikamente zu schlucken. Wenn ich ein Bein gebrochen habe, dann benötige ich zeitweilig eine Krücke (ein Hilfsmittel), aber irgendwann sollte ich wieder ohne Krücken gehen können. So wird das in der heutigen Medizin aber nicht gehandhabt. Mittlerweile ist die Hälfte der Bevölkerung, immer häufiger bereits Kinder, auf Dauermedikation. 

"Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor."   Hippokrates
"Jede Krankheit hat Ursachen, auch wenn sie dem einzelnen unbekannt sind. Nur eine Behandlung, die die Ursachen berücksichtigt, ist eine Heilbehandlung."   Max Otto Bruker


Warum der Wille (Kopf, Verstand) zum Erreichen von Zielen nur bedingt hilfreich ist

Viele Menschen glauben, das Wichtigste um Ziele zu erreichen sei ein starker Wille. Ich behaupte: Bei vielen Zielen ist ein starker, unbeugsamer Wille kontraproduktiv. Beispiel: Jemand leidet an Schlafstörungen. Die Person setzt sich das Ziel wieder gut schlafen zu können. Je mehr sie nun versucht dieses Ziel mit dem Willen zu erreichen, je mehr sie sich anstrengt, desto grösser werden die Schlafstörungen. Schlaf kann mit noch soviel Willenskraft nicht erzwungen werden, im Gegenteil. Je mehr man schlafen können WILL, desto weniger wird das gelingen. Schlafstörungen sind praktisch immer das Ergebnis von mangelndem Vertrauen, Angst und Stress. Sich zusammenreissen, sich noch mehr anstrengen und noch mehr Willenskraft aufbringen ist hier völlig zwecklos. Dies gilt im übrigen für praktisch alle Krankheiten, insbesondere für seelische. Krankheiten können nicht mit Willenskraft "besiegt" werden. Schlaflosigkeit, eine Depression oder ein Burnout mit Willenskraft zu überwinden ist völlig unmöglich, bewirkt genau das Gegenteil. Hier ist viel eher Loslassen angesagt. Mehr zum Thema Schlafen siehe Rund ums Bett.

"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" lautet ein beliebtes Zitat. Viele glauben, wenn man nur wolle, könne man fast alles erreichen. Sicher kennt jeder Beispiele von Personen, die mit einem unbändigen Willen scheinbar Unmögliches geschafft haben. Angefangen beim Absolvieren eines Marathons über den Aufbau einer erfolgreichen Firma, der keinerlei Marktchancen eingeräumt wurden, einem schwerst Verunfallten, der mühsam und entgegen jeder Prognose wieder laufen gelernt hat bis hin zur berühmten Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär, überall scheint ein starker Wille die entscheidende Komponente zu sein. 

Doch ist dem wirklich so? Meine Antwort lautet: Jein. Sehen Sie, es gibt eine Ebene, auf welcher ein starker Wille durchaus nützliche Dienste leisten kann. Auf dieser Ebene kann man in der heutigen Welt hohe Ziele erreichen. Gut möglich, dass man es dank eine starken Willens zum Olympiasieger bringt, zum Leiter eines Grosskonzerns, zum Millionär oder gar Milliardär oder zum Staatspräsidenten. Doch sind das wirklich wichtige Ziele? Sind wir dafür auf diesem Planeten? Ich behaupte: Nein. In meinen Augen sind wir hier um als Persönlichkeit zu wachsen, um unser Bewusstsein über uns selbst und das Leben zu erweitern und um nach unserem Tod über grössere Möglichkeiten und Fähigkeiten zu verfügen als vor unserer Geburt (vor der aktuellen Inkarnation).

Ziele, die allein mittels Kopf, Verstand und Willenskraft (Plänen und Strategien) erreicht werden können, führen zu keinem Wachstum der Persönlichkeit und zu keinem erweiterten Bewusstsein über sich selbst und das Leben, sondern halten nur den Status quo aufrecht, will heissen: Ich nutze das Bewusstsein, die Fähigkeiten und Talente, die bei mir bereits vor dieser Inkarnation vorhanden waren, um weltliche Ziele zu erreichen. Damit bei einem selbst wirklich ein Wachstums-, Bewusstseins- und Persönlichkeitsschub ausgelöst wird, muss ich an einen Punkt kommen, an dem ich nicht mehr weiter weiss, hilflos bin und mit meinem Verstand und meinem Willen gar nichts mehr erreichen kann. Wenn ich es schaffe diesen Punkt zu überwinden, erreiche ich eine neue, höhere Ebene des Bewusstseins, der Fähigkeit und des Selbstvertrauens. Wenn nicht, riskiere ich einen (weiteren) Abstieg auf der Abwärtsspirale (weniger Bewusstsein, weniger Fähigkeit). Je öfter ich an den Punkt des Nichtwissens und Nichtkönnens komme und ihn erfolgreich überwinde, desto grösser mein Wachstum. (Dies entspricht in etwa der bei Sportlern oft gehörten Aussage, dass sie aus Rückschlägen mehr gelernt haben als aus Siegen, oder dem Spruch "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker".)

Auf der Erde existieren mehrere Philosophien und Religionen, welche glauben und lehren, dass wir zum Lernen auf diesem Planeten sind, dass wir hier sind um uns höher zu entwickeln und um irgendwann (nach vielen Leben) eine Ebene des Bewusstseins und der Fähigkeit zu erreichen, auf der wir keinen Körper mehr benötigen und folglich nicht mehr als Menschen inkarnieren müssen (Befreiung vom Kreislauf der Wiedergeburten). Das heisst: Es ist möglich eine Ebene des Bewusstseins und der Fähigkeit zu erreichen, auf welcher ich Dinge allein mit Gedankenkraft (ohne einen Körper zu brauchen) bewerkstelligen kann. Es ist möglich sich seiner selbst auch ohne physischen Körper vollkommen bewusst zu sein. Das Verfolgen von weltlichen Zielen, Kopfdenken und Wille führt in meinen Augen nicht dahin.

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26. Februar 2016

Meine Leiden

Seit etwa 25 Jahren lebe ich relativ zurückgezogen. In den 90-er Jahren lebte ich fast wie ein Einsiedler mitten in der Zivilisation, Einzimmer-Wohnung, kein Telefon, so gut wie keine Kontakte, nichts. Der Grund für meine Zurückgezogenheit ist, dass es für mich praktisch unmöglich ist häufig und regelmässig unter Menschen zu sein. Das häufige Zusammensein mit anderen Menschen ermüdet mich, macht mich krank (nicht körperlich, sondern seelisch) und laugt mich aus. Ich benötige danach immer längere Phasen der Ruhe und Zurückgezogenheit um mich wieder erholen zu können. Es ist so als würden mich die Menschen mit ihren Vorstellungen und ihrer Lebens- und Denkweise infizieren, kontaminieren und krank machen.

Ausgehen, Feste feiern, in die Ferien gehen, oberflächliche Kontakte, Reisen, Jubel Trubel Trallala, all das sagt mir nichts, damit kann ich nichts anfangen. Mich in das bestehende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem eingliedern, mich an die Menschen, die dieses System erschaffen haben und am Laufen halten, anpassen, das geht nicht, das macht mich krank, das bringt mich um. Bin ich also gestört, nicht gesellschaftsfähig, psychisch krank, nicht normal? Vielleicht. Vielleicht ist es aber auch umgekehrt. Vielleicht machen mich die Menschen und diese Welt nur deshalb krank, weil sie tatsächlich krank sind und ich einer der wenigen Gesunden. Vielleicht trifft der indische Philosoph Jiddu Krishnamurti mit folgenden Satz ja ins Schwarze: "Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können." 

Ich will ehrlich sein: Ich empfinde unsere Welt als krank, als sehr krank. Diese Welt ist total beschissen. Ein Krise jagt die andere, ein Krieg folgt dem nächsten. Umweltzerstörung, Ausbeutung, soziale Ungerechtigkeit, Hunger, Armut, Krankheit, Seuchen, Krieg und Terrorismus so weit das Auge reicht, und das seit Jahrtausenden. Technikwahn (Gentechnik, Atomkraft, Nano-Technologie, Roboter, Massenvernichtungs- und Hightechwaffen, virtuelle Welten, Hightech-Medizin usw.), Zerstörung der Artenvielfalt, eine komplett aus den Fugen geratene Finanzwelt, Klimaerwärmung, Abholzung der Ur- und Regenwälder, Industrialisierung der Landwirtschaft mit Monokultur, Massentierhaltung und Turbokuh, Tausende krankmachender Fertignahrungsmittel und Präparate, auseinanderklaffende Arm-Reich-Schere und soziale Ungerechtigkeit (Superreiche und Superarme), millionenfache Tierversuche, explodierende Krankheitskosten und Medikamentenflut, Überfischung und Vermüllung der Weltmeere, Materialismus, Überwachungsstaat und Big Data, Rohstoffausbeutung des Planeten, Zehntausende von Chemikalien und toxischen Stoffen, Plastikmüll und vieles mehr, all das nimmt zu. Zivilisationen kommen und gehen, nichts hat Bestand.

Wie können meine Mitmenschen all das akzeptieren oder ignorieren, nichts Wirkliches dagegen unternehmen, einfach mitschwimmen und sich irgendwie durchwursteln? Warum ist niemand da, der endlich aufräumt, eine sichere, nachhaltige und glückliche Zivilisation für uns alle schafft? Warum vergeht kein Tag ohne Schreckensmeldung, kein Tag ohne Angst vor einer neuen Finanz- oder Schuldenkrise, einem nächsten Terrorakt, einem weiteren Krieg, einem neuen Lebensmittelskandal, einer nächsten Flüchtlingskrise, einer neuen Epidemie oder Pandemie, einem weiteren Atom- oder Chemieunfall mit radioaktiv und chemisch verseuchten Landstrichen, einer nächsten Naturkatastrophe oder anderen Wahnsinnstaten, Übergriffen und Horrormeldungen? 

Ja, ich gebe es zu: Ich leide unvorstellbar ob dieser Welt. Diese Welt und all das Leid in ihr machen mich krank und fertig. Ich kann vor all den Ungerechtigkeiten, der Zerstörung unseres Planeten und der Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur nicht einfach die Augen verschliessen, die rosarote Brille aufsetzen und, jupiduh, fröhlich sein. Ich weiss, was es bedeutet keinen Lebenswillen mehr zu haben, am Boden zu kriechen und nur noch sterben zu wollen. Ich weiss was schwere Depressionen sind. Ich weiss wie es ist, wenn die Verzweiflung und der Schmerz so gross sind, dass die eigenen Gedanken wochen- oder gar monatelang nur noch um ein einziges Thema kreisen, nämlich wie man sich am besten umbringt um dem ganzen Elend ein Ende zu bereiten. Ich weiss wie es sich anfühlt, wenn man den Glauben an die Menschen, die Welt und den Sinn des Lebens verliert und die totale Sinnlosigkeit erlebt. Ich weiss wie demütigend Klinikaufenthalte sind, wie es ist, wenn man von seinen Mitmenschen mitleidig angeschaut wird, weil man zu den Gescheiterten gehört, zu denen, die es in dieser Welt nicht schaffen, weil sie zu schwach sind.

Ich habe annähernd 30 Jahre gebraucht um einen Weg zu finden nicht an dieser Welt zu zerbrechen und die Ursache für all das Leid zu finden (siehe auch 30 Jahre Vorbereitung auf den Showdown der letzten 15 Monate). Ich empfinde es wie ein Wunder, dass ich immer noch da bin, dass ich all das Leid und den Schmerz, die Demütigungen und die unermessliche Verzweiflung überstanden und überlebt habe. Trotz allen Widrigkeiten und obwohl die Chancen eine Million zu Eins gegen mich standen, habe ich immer meine Würde bewahrt, habe ich anderen Menschen nie geschadet, und am allerwichtigsten, mich nicht in das destruktive Spiel des Schöpfers eingelassen und mich nicht von ihm brechen lassen. Es gab immer wieder Menschen, die mir rieten, ich solle aufhören zu kämpfen, loslassen, das Leben geniessen oder mein Leben Jesus und Gott übergeben. Instinktiv habe ich aber immer gespürt, dass das eine Lüge und keine echte Lösung ist.

Und so habe ich den Kampf gegen den selbsternannten Gott und wahnsinnigen Diktator an der Spitze der Welten aufgenommen und ihn letztlich gewonnen. Was das bedeutet, welche übermenschlichen Kräfte ich dazu entwickeln musste und wie viele Lichtjahre oberhalb jeder anderen Leistung, die jemals ein Mensch vollbracht hat, diese Leistung steht, kann sich niemand auf diesem Planeten auch nur annähernd vorstellen. Die Menschen werden viele Dinge, die auf meiner Webseite stehen (insbesondere meinen Kampf gegen Gott), erst in der Zukunft verstehen, wenn der Weltfrieden sich abzeichnet. Und selbst dann werden nur sehr wenige Personen wirklich ermessen können, was es bedeutet hat, gegen den grausamen, geisteskranken und völlig ausser Kontrolle geratenen Schöpfer und Diktator dieses Universums und vieler weiterer Universen persönlich anzutreten, all seine Lügen zu durchschauen, seine Hybris zu durchbrechen und ihn in die Knie zu zwingen. 

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Loslassen, unethische Ziele und das Gefühl im Recht zu sein

Loslassen heisst Vertrauen haben. Wer kein Vertrauen hat, kann nicht loslassen. Loslassen bedeutet sich nicht zu versteifen und  auf etwas zu fixieren. Loslassen bedeutet die eigenen Energien nicht zu blockieren, sondern diese fliessen zu lassen. Loslassen heisst sich nicht selbst zu begrenzen, sondern sein eigenes Potential auszuschöpfen. Loslassen bedeutet NICHT Rückgratlosigkeit und Wankelmütigkeit. Es bedeutet, die eigenen Ziele und Werte immer wieder zu hinterfragen und, sollte man zum Schluss kommen, dass ein angestrebtes Ziel oder eine bisher geglaubte Wahrheit keine Gültigkeit mehr hat, fähig zu sein, diese zu verwerfen und damit Platz für neue Werte und Ziele zu schaffen. Loslassen heisst Herzdenken (Fühlen) statt Kopfdenken. Loslassen bedeutet sich nicht auf bestimmte Wege und Strategien zu fixieren, sondern den Weg zum Ziel offen zu lassen. Loslassen heisst der Möglichkeit, etwas nicht zu schaffen, Raum zu geben.

Es gibt Menschen, die glauben ein einmal gesetztes Ziel um jeden Preis erreichen zu müssen. Sie setzen das Nichterreichen des Zieles, ja, nur schon das vorübergehende Loslassen des Zieles, mit persönlicher Schwäche und einer Niederlage gleich. Diese Menschen hinterfragen ihre Ziele und Absichten ab einem bestimmten Punkt nicht mehr, sondern investieren die gesamte Energie in die Zielerreichung. Ein Stalker beispielsweise ist überzeugt, dass die von ihm angebetete Person seine "Liebe" irgendwann erwidern wird. Er ist überzeugt, dass die andere Person ihn ebenfalls liebt, dies bloss noch nicht weiss bzw. sich selbst noch nicht eingesteht. Er glaubt, dass er nur solange mit seinen Liebesbeteuerungen (aus Sicht der gestalkten Person = Belästigungen) weiterzumachen braucht, bis die andere Person erkennt, dass sie ihn ebenfalls liebt. Oft ist er sogar vollkommen davon überzeugt der anderen Person durch sein Handeln einen Dienst zu erweisen. Wenn diese nämlich erkennt, dass sie ihn ebenfalls liebt, wird er sie damit "retten" und ihr zu einem persönlichen Erkenntnissprung verhelfen. Sein Ziel, mit der anderen Person zusammen zu sein, aufzugeben (= loslassen), setzt er mit persönlicher Schwäche und Verantwortungslosigkeit gleich. Wenn er nur hartnäckig bleibt und sein Ziel nicht aufgibt, wird ihn die andere Person irgendwann ebenfalls (oder wieder) lieben, und dann wird alles wunderbar sein. Die andere Person wird ihm für seinen Durchhaltewillen letztlich sogar dankbar sein, so seine Idee und Überzeugung. 

Was uns im Zusammenhang mit einem Stalker klar und logisch erscheint, nämlich die Notwendigkeit und Fähigkeit "unsinnige" Ziele und Werte loszulassen und aufzugeben, ist auf der persönlichen Ebene, bei den eigenen Zielen und Werten sehr rasch nicht mehr so klar. Jeder Mensch ist nämlich mehr oder weniger überzeugt, dass SEINE Ziele sinnvoll, richtig und notwendig sind. Der Diktator, der einen Krieg gegen die Aufwiegler, Regimekritiker und "destruktiven" Elemente beginnt, ist genau so überzeugt, dass sein Ziel sinnvoll und seine Handlungsweise richtig ist wie die Regimegegner überzeugt sind, dass ihre Handlungsweisen und ihr Kampf gegen den Diktator richtig sind. Der Gentechniker oder Atomwissenschaftler ist meist genau so sicher, dass er etwas Sinnvolles tut (für den Hunger in der Welt, gegen die Energieknappheit, oder wofür auch immer), wie der Gentechnik- und Atomkraftgegner überzeugt ist, dass er der Wahrheit dient. Die politisch Linken sind genau so überzeugt von ihrem Standpunkt wie die Rechten von ihrem. Bei jedem Kampf oder Konflikt sind in der Regel beide Seiten davon überzeugt im Recht zu sein.

Wann also ist Loslassen und ein Ziel aufgeben sinnvoll? Und ist Loslassen immer sinnvoll? Wenn eine Frau vergewaltigt wird, soll sie dann einfach "loslassen", vergessen und den Täter ungeschoren (ohne Anzeige) davonkommen lassen (und damit weitere Frauen ebenfalls diesem "Ungeheuer" aussetzen)? Meine Antwort lautet: Letztlich muss jeder Mensch selber entscheiden, was er tun und was er nicht tun will, woran er festhalten und was er loslassen ("aufgeben") will. Entscheidend ist, dass man immer beide Möglichkeiten als Option in Betracht zieht: etwas zu tun oder es nicht zu tun, an etwas festhalten oder es aufgeben. Solange man sich nicht auf etwas fixiert, solange man nichts MUSS, ist alles in Ordnung. Zum Problem wird eine Angelegenheit oder ein Ziel erst dann, wenn man etwas MUSS oder etwas nicht geschehen darf. Also: wenn ich diesen Job bekommen MUSS, wenn mein Partner bei mir bleiben MUSS, wenn aus meinen Kindern etwas "Rechtes" werden MUSS, wenn ich nicht krank werden darf, wenn die Arbeitslosigkeit nicht steigen darf, wenn ein Krieg nicht ausbrechen darf usw.

Loslassen und wahre Freiheit bedeutet IMMER die Wahl zu haben und mit beiden Möglichkeiten (dass etwas geschieht oder nicht geschieht, dass eine Überzeugung von mir wahr ist oder nicht) leben zu können. Als Richtschnur sollte dabei die Ethik gelten. Das heisst: Je ethischer ein Ziel ist, desto hartnäckiger soll und kann daran festgehalten werden. Ein Ziel festzuhalten bedeutet aber nicht, dass man dieses zwischendurch nicht wieder loslassen und komplett vergessen soll, im Gegenteil. Wahrhaft ethische Ziele können nur erreicht werden, wenn man sich seine eigene Unwissenheit über den Weg dahin immer wieder eingesteht und den Weg offen lässt. Ziele, die mit reinem Kopfdenken erreicht werden können (mit exakten Plänen und Strategien, mit klar vorgegebenen Wegen) sind es in der Regel nicht wert. Ein Ziel immer und immer wieder loszulassen und sogar die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, das Ziel ganz aufzugeben, falsch zu liegen oder ein schlechter Mensch zu sein, erfordert Vertrauen. Vertrauen in sich selbst und die eigene Stärke. 


Aus der Illusion erwachen

Die meisten Menschen (weit über 90%) leben in einer totalen Illusion. Sie haben nicht die geringste Vorstellung, wer sie wirklich sind, woher sie kommen, warum sie hier sind und was auf der Erde und im Universum tatsächlich gespielt wird. Die Einen halten die materielle Welt und das physische Universum für die einzige Realität und Wirklichkeit, sich selbst für einen sterblichen Körper, glauben an die Evolution (Leben soll aus der Materie entstanden sein) und den Urknall, dass mit dem Tod alles vorbei und der Mensch nur ein unbedeutendes Staubkorn in einem gigantischen Universum ist. Die Anderen glauben an einen liebenden Gott und Schöpfer, der uns gut gesinnt ist und dass alles Böse vom Menschen ausgeht. Die Fortgeschritteneren haben zumindest verstanden, dass sie selbst mehr sind als bloss ein Körper (ein Tier) und ziehen die Möglichkeit in Betracht, dass der Geist (die Gedanken) über der Materie steht.

Die Illusion und Täuschung, in der die Menschen leben, ist so gross, dass sie kaum beschreibbar ist. Die Wirklichkeit ist komplett anders als sie glauben (vergleichbar mit den Täuschungen in den Filmen Matrix, die Insel oder Die Truman Show). Die Verarsche, Ausbeutung, Manipulation und Verdummung, denen die Menschen ausgesetzt sind, ist für sie selbst jenseits ihrer Vorstellungkraft. Beide Seiten (sowohl die Materialisten und Wissenschaftsgläubigen als auch die Gottgläubigen) sind meist von Ihren Positionen und Ansichten überzeugt und weisen die Möglichkeit, dass sie selbst manipuliert sein könnten, weit von sich. Das eigentlich Tragische dabei ist, dass die Menschen durch ihr Leben in der Illusion nicht merken, welch enormen Schaden sie anrichten und wie sehr sie zu Konflikten, Umweltzerstörung bis hin zu Kriegen PERSÖNLICH beitragen.

JEDER glaubt das Richtige zu tun, jeder glaubt konstruktiv zu sein und helfen zu wollen. "Ich habe es nur gut gemeint" ist eine der häufigsten Begründungen, die man hört. Das Traurige dabei ist, dass es tatsächlich jeder gut meint, dass in der eigenen Wahrnehmung tatsächlich jeder das Richtige tut, auch wenn dies in Wirklichkeit noch so falsch sein kann und noch so grossen Schaden anrichtet. Die Unfähigkeit, die Manipulation und Ausbeutung, der man selbst unterworfen ist, zu erkennen und zu durchschauen, macht einen selbst zum Manipulator und Ausbeuter, und zwar ohne dass man es merkt. Überzeugt davon zu helfen und nur das Beste zu wollen, verletzen, demütigen und zerstören wir alle gemeinsam unsere Mitmenschen und den Planeten Erde an jedem einzelnen Tag unseres Lebens. Dies betrifft die Sanftmütigen genau so wie die Draufgänger. Die eigene Position als Opfer (Manipulierter) macht einen zum Täter (Manipulator).

Wir alle leben in der Lüge. Das Einzige, das uns tatsächlich frei macht, ist die Wahrheit. Die Wahrheit darüber, wer wir selbst sind, das Erkennen der Existenz von unsichtbaren, höherdimensionalen Welten, die Wahrheit über den Schöpfer der materiellen Welt, über die Hierarchie im Universum sowie das Bewusstsein über den Weg in die Freiheit (Solarzeitalter) und das Erkennen der eigenen Lebensaufgabe. Entscheidend ist zu erkennen, dass das materielle Universum und unsere Welt nicht geschaffen wurden, damit Menschen glücklich sind, sondern um sie zu brechen, läutern und gefügig zu machen.


Abhärtung und die Aktivierung des Immunsystems

Unsere moderne Lebensweise neigt dazu Menschen (körperlich) zu verweichlichen, Immunsystem und Abwehrkräfte zu schwächen und Krankheiten zu begünstigen. Viele sitzen den ganzen Tag im Büro. Nach Arbeitsschluss fahren sie mit dem Auto nach Hause. Zu Hause in der geheizten Wohnung angekommen wird eine Fertigpizza oder ein anderes Fertiggericht in den Backofen oder die Mikrowelle geschoben. Später setzt man sich vor den Fernseher und schliesslich legt man sich ins weiche Bett. Am nächsten Morgen wird warm geduscht, bei der Arbeitsstelle angekommen mit dem Lift hochgefahren und der Arbeitsalltag beginnt von vorne. In den Ferien fliegt man mit dem Flugzeug nach Süden und legt sich an den Strand.

So anstrengend, anspruchsvoll, hart und hektisch der Arbeitsalltag des "modernen" Menschen für den Kopf geworden ist, so wenig wird der Körper in der Regel gefordert. Stark verarbeitete, minderwertige Nahrungsmittel schwächen Körper und Immunsystem zusätzlich. Um diesen "Schlaf- und Abschwächungsmodus" des Körpers aufzubrechen, das Immunsystem und die Abwehrkräfte gegen Erkältungen und Krankheiten zu stärken, empfehlen sich Abhärtungs- bzw. Aktiverungsmassnahmen. Als Abhärtung könnte man jede Methode bezeichnen, die einen aus der Wohlfühlzone herausbringt.

Eine effektive Methode der Abhärtung und Aktivierung ist sportliche Betätigung in jeder Form. 

Eine Variante der körperlichen Betätigung ist das Krafttraining bis zum Muskelversagen. Gegen die Ermüdung im Muskel anzukämpfen und trotz aller Schmerzen (Übersäuerung der Muskulatur) noch eine und noch eine Wiederholung zu machen, erfordert Willenskraft, schockt (und stärkt) den Körper, bringt die Hormonausschüttung auf Hochtouren und wirkt belebend.

Eine Methode, die jeder sehr einfach in seinen Alltag einbauen kann, ist die Wechseldusche bzw. das Kaltduschen. Am Ende der üblichen Dusche, z.B. nach dem Fitnesstraining, die Dusche auf maximal kalt stellen und für etwa 15 bis 20 Sekunden Arme und Beine kalt abduschen (für Hartgesottene auch Bauch und Rücken). Achtung: keine Kaltanwendungen bei kaltem Körper. Einer der führenden Köpfe im Bereich Wasseranwendungen und Wasserkuren ist/war sicherlich Sebastian Kneipp.

Weitere bekannte Methoden zur Abhärtung und Aktivierung sind Saunagänge (mit anschliessendem Kaltguss oder Kaltbad), Baden/Schwimmen im kalten See oder Barfussgehen im Schnee. Auch das Barfusslaufen generell und besonders auf rauem Untergrund (z.B. Kieselsteine) aktiviert und ist gesundheitsförderlich. Wer will, kann auch die Haut des Körpers regelmässig mit einer Bürste bearbeiten (Trockenbürstenmassage), zum Schlafen eine härtere Matraze verwenden, im Winter die Heizung herunterdrehen oder ganz ausschalten und andere "unbequeme" Methoden und Massnahmen anwenden.

Für ein starkes Immun- und Abwehrsystem des Körpers am allerwichtigsten sind in meinen Augen eine vollwertige Ernährung, ein weitgehend stressfreies Leben (möglichst wenig belastende Lebenssituationen) und regelmässig Bewegung. Wenn ich nur einen einzigen Faktor zur Stärkung des Immunsystems nennen dürfte, dann würde ich sagen: Nichts stärkt Ihr Immunsystem so sehr wie Freude und Spass am Leben.

Wie man seine Ziele erreicht

Das Wichtigste zur Erreichung von Zielen ist: kein Gedanke an den Weg, keine Pläne, keine Strategien, nichts. Sie setzen sich lediglich das Ziel, alles andere lassen Sie geschehen. Sie halten auch nicht krampfhaft am Ziel fest, nein: Sie setzen sich das Ziel und dann vergessen Sie es wieder. Sie lassen den Weg zum Ziel völlig offen. Ja, ich weiss, diese Vorgehensweise widerspricht so einigem, was der moderne Mensch über das Erreichen von Zielen zu Wissen glaubt. Planen, sich organisieren, Strategien entwickeln, Teilziele und Termine festlegen, hart arbeiten, sich immer wieder auf das Ziel konzentrieren und fokussieren (z.B. durch mentales Training, visualisieren usw.), so erreicht man doch seine Ziele, oder?

Nun ja, sicherlich können Sie kleinere Ziele mittels Planung und Strategie (Kopfdenken) erreichen. Die wirklich wichtigen Ziele erreichen Sie damit aber nicht. Beispiel: Ein junger, ungebundener Mann im heiratsfähigen Alter setzt sich das Ziel die richtige Frau zu finden um eine Familie zu gründen. Der Kopf sagt nun: Anmelden auf Partnervermittlungsseiten, qualitativ hochwertiges Profil erstellen, möglichst viele Termine vereinbaren (je mehr Treffen, desto grösser die Wahrscheinlichkeit die richtige Frau zu finden), Stilberatung und den eigenen Look optimieren, Speeddating, sich am Arbeitsplatz und bei Freizeitaktivitäten nach geeigneten Frauen umsehen, diese ansprechen und Treffen vereinbaren, dorthin gehen, wo sich möglichst viele junge Frauen tummeln, Bücher darüber kaufen, wie man die geeignete Frau findet, diese studieren und umsetzen usw. usw. Und dann verbringt der Mann in den nächsten 12 Monaten seine gesamte Freizeit damit, sich möglichst intelligente Wege auszudenken, wie er geeignete Frauen treffen kann. Er spricht jede Menge Frauen an und trifft sich mit ihnen. Er macht Visualisierungsübungen, sieht sich darin in trauter Gemeinsamkeit mit einer wunderschönen Frau, sieht die Geburt seines ersten Kindes, wie seine Kinder in einem glücklichen Umfeld aufwachsen usw. Und jedes Mal, wenn er eine Frau trifft, rotiert sein Verstand, überlegt er sich schon in der ersten Minute, ob das wohl die Richtige ist, was seine Eltern und sein Umfeld wohl zu dieser Frau sagen wird usw. Kurzum: Er ist alles andere als entspannt, verkrampft sich, ist gar nicht fähig im Augenblick, in der Gegenwart zu leben und die darin enthaltenen Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen.

Der einfachere und erfolgversprechendere Weg (Herzdenken) besteht darin, dass er sich entscheidet, die richtige Frau zu finden, diesen Gedanken dann wieder vergisst und sein normales Leben weiterlebt. Und plötzlich steht die geeignete Partnerin vor ihm. Gut möglich, dass er in den ersten Wochen nicht einmal merkt, dass dies die Richtige ist. Er behandelt diese Frau wie alle anderen Frauen auch, bleibt locker und entspannt und denkt sich: "Wenn das die Richtige ist, dann ist es die Richtige, wenn nicht, dann ist das auch in Ordnung, dann wird mir schon bald eine noch geeignetere Frau begegnen."

Wenn Sie Ihr Leben komplett durchplanen, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Sie die richtige Frau (oder den richtigen Mann), wenn sie/er vor Ihnen steht, verpassen, weil Ihr Kopf überfüllt ist mit all den Terminen, die sie sonst noch mit Frauen/Männern haben und weil Sie zu beschäftigt sind mit den Optimierungen Ihrer Strategien, oder weil Sie so verkrampft sind, dass die Frauen/Männer gleich wieder das Weite suchen. In dem Augenblick, in dem Sie einer Frau/einem Mann (oder anderen Zielen) mit einer Erwartungshaltung begegnen, haben Sie schon verloren. Entscheidungen aus dem Augenblick heraus zu treffen, völlig spontan und ohne jeden Plan, ist die ausschlaggebende Fähigkeit.

Wenn Sie sich auf bestimmte Wege fixieren (oder gar auf eine bestimmte Person), schränken Sie sich total ein. Sie denken vielleicht, dass Sie Ihre Traumfrau über eine Partnervermittlungsseite kennen lernen werden und konzentrieren sich voll darauf. Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass der jungen Frau vor Ihnen an der Kasse des Supermarktes eine Münze herunterfällt, Sie diese Münze aufheben, so mit ihr ins Gespräch kommen und sich daraus mehr ergibt. Oder dass an der Bushaltestelle eine Frau gemeinsam mit Ihnen auf den Bus wartet, die denselben Schirm wie Sie hat, Sie diese Frau darauf ansprechen und nach vielen weiteren Kontakten Sie diese Frau schliesslich heiraten werden. Es gibt unendliche viele Wege, die zum Ziel führen. Wenn Sie komplett offen sind, werden Sie die Chance nutzen, wenn sie sich Ihnen bietet (und die Chance wird sich Ihnen bieten!) Andernfalls werden Sie mit der Frau im Supermarkt, der die Münze herunterfällt oder der Frau an der Bushaltestelle niemals in Kontakt kommen, weil Sie mit Ihren Gedanken schon am Date von morgen Abend oder wo auch immer sind.

Grosse Ziele (siehe zum Beispiel eine ethische Zivilisation erschaffen) erfordern oft Hunderte von Schritten bis zum Ziel. Nach jedem erfolgreichen Schritt sollten Sie das Ziel wieder vergessen und offen und unwissend darüber sein, wie der nächste Schritt wohl aussehen wird. Jeder Schritt ist eine Überraschung und ein Geschenk. Erwartungen sind der grösste Feind der Spontanität und des Lebens in der Gegenwart. Haben Sie ein Ziel, aber keinerlei Erwartungen an den Weg dahin! Nutzen Sie den Augenblick!

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Erbsünde?

Gemäss der christlichen Lehre werden alle Menschen mit einer ererbten Sünde geboren. Diese Sünde begangen haben sollen nicht wir, sondern unsere Ureltern, Adam und Eva. Diese haben im Paradies gegen Gottes ausdrücklichen Willen vom verbotenen Baum gegessen und damit gesündigt. Diese erste Sünde verursachte die Trennung von Gott (den Rauswurf aus dem Paradies) und vererbt sich seither auf alle Nachkommen Adam und Evas, also auf alle Menschen. Das bedeutet: Wir alle sind Sünder, wir alle sind getrennt von Gott.

So naiv und vielleicht gar dumm sich diese Geschichte für nicht religiöse Menschen anhören mag, steckt dennoch ein hoher Wahrheitsgehalt darin. Richtig ist, dass tatsächlich ein Wesen existiert, das sich uns als Gott präsentiert (und welches das materielle Universum geschaffen hat). Richtig ist auch, dass wir tatsächlich von Gott und unserer ursprünglichen Heimat (dem Paradies) getrennt sind, und richtig ist auch, dass aus der Sicht Gottes jeder von uns ein Sünder ist. Falsch ist, dass dieses Wesen tatsächlich Gott ist (allmächtig, allwissend, die reine Liebe: in Wirklichkeit ist er ein Diktator und Tyrann) und falsch ist auch, dass bloss unsere Ureltern Adam und Eva gegen diesen selbst ernannten Gott verstossen haben. Nein. Jeder von uns unsterblichen Seelen, die sich gegenwärtig im materiellen Universum aufhalten, hat sich dem Willen dieses selbst ernannten Gottes widersetzt oder zumindest Zweifel an diesem Wesen gehegt (siehe auch Hierarchie des Universums). Das ist der EINZIGE Grund, warum dieses Wesen ein materielles Universum (= Straf- und Umerziehungslager für widerspenstige Seelen) geschaffen hat, warum wir aus dem "Paradies" geworfen wurden und uns aktuell im materiellen Universum aufhalten. Allerdings ist auch das Paradies (die spirituelle Welt, unsere ursprüngliche Heimat) längst kein Paradies mehr, da der selbst ernannte Gott auch dort mit eiserner Hand herrscht.

Die entscheidende Frage lautet jedoch: Was ist eine Sünde und wer ist ein Sünder? Aus Sicht eines Diktators ist jeder ein Sünder, der gegen ihn ist und gegen seinen Willen verstösst. Ob der Diktator gute oder schlechte Absichten hat, ob er das Wohl der Menschen tatsächlich fördert oder nicht, spielt für ihn keine Rolle. Da er absolut überzeugt ist, dass er gut ist, dass er das Richtige tut und dem Wohl aller dient, MUSS zwangsläufig jeder, der gegen ihn ist, ein Sünder (böse) sein. So ist das auch mit dem selbst ernannten Gott und Schöpfer dieses Universums, an den viele religiöse Menschen glauben. Weil dieser unfähig ist seine eigenen Sünden zu erkennen, unfähig seine eigenen fehlerhaften und unethischen Handlungen zu sehen und korrigieren, sind wir, die gegen diese Ungerechtigkeiten rebellieren, Sünder. --> Die Unfähigkeit den eigenen Dreck anzuschauen

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5. Februar 2016

Gibt es UFOs und Ausserirdische?

Sicher gibt es diese. Zehntausende von Menschen haben bereits nichtirdische Flugobjekte mit eigenen Augen gesehen. Diese Menschen sind nicht alle verrückt. Ebenfalls eine Tatsache ist die Entführung von Menschen durch Ausserirdische. Tausende von Menschen wurden und werden von Ausserirdischen entführt, auf Raumschiffe, in geheime Untergrundbasen unter der Erde oder anderswohin gebracht zwecks medizinischer, genetischer oder militärischer Experimente, zur Bewusstseinsmanipulation oder aus anderen Gründen. Ein Teil der Entführten (engl. Abductees) wird anschliessend wieder zurückgebracht, meist mit implantierten Erinnerungsblockaden. Eine grosse Zahl von dokumentierten Fällen bestätigen dies. Es gibt auch halbphysische Wesen, das heisst: nichtphysische Wesen, die in der Lage sind für kurze Zeit physische Form anzunehmen und Formwandler (Wesen, die ihre physische Form verändern können).

Auf unserem Planeten laufen Dinge ab, die für den Normalbürger jenseits seiner Vorstellungen liegen. Die meisten Menschen wollen diese Dinge gar nicht wissen, weil diese sie in Angst und Schrecken versetzen, völlig überfordern und ihr gesamtes Weltbild komplett auf den Kopf stellen würden. Also verschliesst man Augen und Ohren und stempelt die von Ausserirdischen Entführten und diejenigen, die von UFOs, Aliens usw. sprechen als verrückt ab (was keinesfalls ausschliesst, dass nicht wenige dieser Leute tatsächlich paranoid oder verrückt sind). Lieber glaubt man dem, was in den Massenmedien steht und was die Wissenschaften uns weismachen wollen (der Mensch stammt von den Tieren ab, Denken ist das Produkt des Gehirns, das Universum ist durch einen Urknall entstanden, mit dem Tod ist alles vorbei usw.) und lebt sein gutbürgerliches Leben mit Job, Häuschen und Familie.

Und was ist mit Erich von Däniken, Zecharia Sitchin und anderen Autoren der so genannten Prä-Astronautik, gemäss der die menschliche Rasse von Ausserirdischen (den Göttern) mittels Genmanipulation zu eigenen Zwecken erschaffen wurde? Antwort: Diese irren sich in den entscheidenden Punkten. Die Präastronautik basiert im Wesentlichen auf der falschen Evolutionstheorie, einfach erweitert um die ausseridische Komponente. Gemäss der Präastronautik stammt der Mensch ebenfalls von den Tieren ab, aber irgendwann haben Ausserirdische eingegriffen (je nach Quelle vor rund 300'000 Jahren) und mittels Gentechnik den Urmenschen (halb Affe, halb Mensch) zum Menschen hochgezüchtet (upgraded). Aufgrund ihrer überlegenen Technologie seien die Ausserirdischen von den Menschen für Götter gehalten worden (was durchaus sein kann). Zwar besteht tatsächlich die Möglichkeit, dass Ausseridische in die menschliche Geschichte (auch mittels Genmanipulation) eingegriffen haben, aber dass der Mensch von den Tieren abstammt und nichts weiter als ein hochentwickelter Affe ist, ist definitiv falsch. Der Mensch ist nicht durch Evolution entstanden, sondern durch Involution, das heisst: durch Verdichtung von Körpern aus höherdimensionalen Welten. Aus den Veden wissen wir, dass in unserem Universum insgesamt 400'000 verschiedene humanoide Rassen existieren. Die menschliche Rasse ist nur eine davon. Ausserdem dürfte es sich bei den von der Präastronautik für Ausserirdische gehaltenen Wesen (und Göttern) oftmals um Wesen aus höherdimensionalen Welten handeln bzw. gehandelt haben (siehe auch im Buch Ihr seid Lichtwesen von Armin Risi). Zu Zecharia Sitchin siehe auch Schöpfungsgeschichte 3.0

So interessant die Auseinandersetzung mit UFOs, Ausserirdischen, geheimen Untergrundbasen, durch Aliens entführte Menschen usw. auch sein mag, all diese Themen kratzen nur die Oberfläche, da wir immer noch von der physischen Ebene sprechen. Die wesentlichen und für die Erde entscheidenden Vorgänge spielen sich aber in den höherdimensionalen (feinstofflichen) Welten ab. Auch die Ausserirdischen, wie alle physischen Wesen in diesem Universum, werden von diesen höherdimensionalen, unsichtbaren Welten beeinflusst und gelenkt. Und ganz an der Spitze, über den höherdimensionalen Welten und Wesen, oberhalb des gesamten materiellen Universums, finden wir den Mastermind und Verantwortlichen für die gesamte Konstruktion und die Vorgänge in unserer Welt: den Diktator, Schöpfer und selbst ernannten Gott (siehe auch Hierarchie des Universums).

Schlussanmerkung: Aus Menschensicht kann man sowohl die physischen Ausserirdischen als auch die feinstofflichen, unsichtbaren Wesen aus den höherdimensionalen Welten als Ausserirdische betrachten.


31. Januar 2016

Plagegeist?

Jeder, der in sich fühlt, dass er etwas wirken kann, muss ein Plagegeist sein. Er muss nicht warten, bis man ihn ruft. Er muss nicht achten, wenn man ihn fortschickt. Er muss sein wie eine Fliege, die, verscheucht, den Menschen immer wieder von der anderen Seite anfällt.  Johann Wolfgang von Goethe

30. Januar 2016

Die Wiedergutmachung des Schöpfers hat begonnen

Der Schöpfer dieses Universums hat jetzt damit begonnen für all das unermessliche Leid, das er in der Welt und im Universum angerichtet hat, Wiedergutmachung zu leisten. Die gesamte Wiedergutmachung wird lange Zeit in Anspruch nehmen und erst dann abgeschlossen sein, wenn JEDES Wesen im Universum verstanden hat, wer der Schöpfer wirklich ist, was er mit uns allen angestellt hat und wenn alle materiellen Universen (die vom Schöpfer eingerichteten Straf- und Umerziehungslager für uns Seelen) komplett aufgelöst sind. Dazu gehört, dass jedes Wesen dem Schöpfer für das Geschehene verzeiht.

Der einzige Grund, warum der Schöpfer damit begonnen hat Wiedergutmachung zu leisten, ist, weil ich das will und ihn dazu zwinge. Der einzige Grund, warum ich in der Lage bin ihn zu zwingen, ist, weil ich mächtiger und fähiger bin als er. Der einzige Grund, warum ich mächtiger bin als der Schöpfer, ist, weil ich ethischer bin als er. Ethik ist die höchste Qualität im Kosmos und Wahrheit ist die grösste Kraft (die mächtigste Waffe).



Hat der Mensch einen freien Willen?

Die dunkle Seite des Schöpfers ist die Hauptursache für das Leid in der Welt. Der Schöpfer zwingt uns allen seinen Willen auf. Der Schöpfer will Konflikt, will Leid, will Krieg. Der Mensch hat nur soweit einen freien Willen wie er nicht gegen die Absichten des Schöpfers verstösst. Das heisst: Der Mensch kann zwar entscheiden, welche Zahnpasta er benutzt, welche Hose er kauft oder wann er abends zu Bett geht, aber er kann nicht über Kriege, Hungersnöte und unermessliche Ungerechtigkeit entscheiden (zumindest konnte er das bis jetzt nicht: mein Durchbruch hat das geändert). Unsere Welt ist so eingerichtet, dass IMMER Leid, Konflikt und Kriege herrschen.

Der Schöpfer will den Willen jedes einzelnen Wesens brechen, aber so dass der Mensch dies nicht merkt und glaubt, das Böse sei in seinen Mitmenschen oder in ihm selbst. Der Schöpfer hetzt die Menschen in einem ewigen Kampf aufeinander. Nur auf diese Weise kann er sich seine Macht erhalten, kann er im Hintergrund bleiben und seine wahren Absichten verschleiern. Der Schöpfer ist ein Lügner, Hochstapler, Wichtigtuer, Manipulator und Betrüger. Er ist die Hauptursache für das Leid in der Welt.



Hierarchie des Universums: Schöpfer, spirituelle und materielle Welt (--> aktuellere PDF-Version)

Schöpfer, spirituelle und materielle Welt


Gott hasst uns

Es gibt Personen, die glauben, der Schöpfer hätte die Menschen mit einem freien Willen geschaffen, weil er uns so sehr liebt. Diese Personen glauben, dass Gott aufgrund seiner grossen Liebe zu uns Menschen uns sogar die Möglichkeit einräumt, uns gegen ihn, den Schöpfer, zu stellen. Es gibt Menschen, die glauben, ich (Peter Trinkler) würde die Wunder der Schöpfung und die Schönheiten der Natur nicht sehen, ich würde die Liebe Gottes nicht erkennen, die in jeder Blume und in jedem Baum steckt.

Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Fakt ist: Ich sehe und erkenne beide Seiten des Schöpfers (seine helle und seine dunkle), aber ich interessiere mich mehr für seine dunkle Seite. Wenn Sie einen Kinderschänder in Anzug und Krawatte vor sich haben, der ein erfolgreicher und hoch angesehener Geschäftsmann ist, der Millionen für wohltätige Zwecke spendet, welche Seite an diesem Geschäftsmann ist dann wichtiger, die des Wohltäters oder die des Kinderschänders?

Das hier genannte Beispiel trifft exakt auf den Schöpfer zu, der sich uns gerne als liebender Gott (als Wohltäter) präsentiert, in Wirklichkeit aber das Gegenteil ist. Seine Schöpfung, das materielle Universum, dient einzig dem Zweck uns zu täuschen, klein zu halten und vor Ehrfurcht erstarren zu lassen. Der liebende Gott ist reine Fassade, ist die Maske des Schöpfers. Genauso wie der Kinderschänder in Anzug und Krawatte seine Mitmenschen durch seine höflichen Umgangsformen und seine Wohltätigkeit täuscht, genauso blendet uns der Schöpfer mit seiner Schöpfung, religiösen Schriften, Jesus usw. Ja, die Schöpfung ist (aus unserer derzeitigen begrenzten Sicht) ein Wunder, ja, unser Planet ist wunderschön, ja, Jesus war ein hochstehendes, konstruktives Wesen. Aber: All diese Dinge sind Teil der Manipulation, Teil der Täuschung um uns klein und unwissend zu halten. Ein goldenes Gefängnis ist immer noch ein Gefängnis.

Die Wahrheit ist: Der Schöpfer hasst uns abgrundtief. Da er aber natürlich weiss, dass niemand ein Wesen liebt, dass andere hasst, da er weiss, dass niemand einen Geschäftsmann schätzen würde, der in Wahrheit ein Kinderschänder ist, versucht er mit allen Mitteln seine Kinderschänderseite (seine dunkle Seite) zu verstecken. Seine Manipulation ist derart gross angelegt, derart versteckt und hintertrieben, unsere Welt wurde von ihm nach dem Prinzip Divide et impera (teile und herrsche) derart geschickt und manipulativ in Licht- und Dunkelwelten geschaffen und eingeteilt, dass wir Menschen stets meinen, dass Böse sei in uns selbst und unseren Mitmenschen, dass wir glauben, wir Menschen seien selbst verantwortlich für Kriege, Umweltzerstörung und unermessliche Ungerechtigkeit.

Die Wahrheit ist jedoch: Der Schöpfer ist nicht Gott, er ist nicht allmächtig, er hat uns nicht geschaffen und er steht nicht über uns. Er ist ein Wesen, eine Person, wie Sie und ich. Er hat das materielle Universum als Straf-, Gefangenen- und Umerziehungslager für widerspenstige Seelen (uns) geschaffen um sich seine über uns erschlichene Macht zu erhalten. Dauernde Konflikte, Leid und Kriege sind Teil der Schöpfung des materiellen Universums, sind Teil der Pläne des Schöpfers um uns zu brechen und sich unsere Liebe zu erschleichen (wenn wir am Ende unserer Kräfte sind, sollen wir zu ihm beten, uns von ihm retten und seinen Willen geschehen lassen). Echter und dauerhafter Friede und Harmonie sind in unserer Welt und im materiellen Universum nicht vorgesehen. Das gesamte materielle Universum ist eine gigantische Täuschung, eine Lüge und Manipulationsmaschine höchsten Grade.

Der Schöpfer hat derart Angst, dass seine wahre Seite erkannt und offengelegt wird, dass er jedes Wesen in diesem Universum demütigt, bricht, manipuliert und die Wahrheit derart verdreht und hintertreibt, dass jeder, der die Dinge behauptet, die ich hier behaupte, von vielen seiner Mitmenschen als ver-rückt angesehen werden MUSS, weil diese Dinge schlicht nicht sein können. Für viele Menschen ist ja bereits die Tatsache, dass sie selbst ein unsterbliches geistiges Wesen sind, das in einem Körper lebt, zu unglaublich, unwahrscheinlich und ver-rückt als dass sie dies als wahr erkennen (erfühlen) können. Sie glauben felsenfest, dass sie nichts weiter als ein evolviertes Tier sind (ein hochentwickelter Affe) und mit dem körperlichen Tod alles vorbei ist.

Der grosse Irrtum der Wesen aus den Lichtwelten liegt darin, dass sie glauben der Schöpfer sei ein liebender Gott. Der Irrtum der Wesen aus den Dunkelwelten besteht darin, dass sie an die Materie, die Leben-aus-dem-Schlamm-Theorie (Evolutionstheorie), den Urknall und gar keinen Schöpfer glauben.

"Zäh hängt die Menschheit fest am alten Wahn. Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen. Der Irrtum findet immer offene Bahn. Die Wahrheit aber muss erst Bahn sich brechen."  Johann Wolfgang von Goethe

"Je grösser die Lüge und je unwahrscheinlicher die Lüge, desto eher wird sie geglaubt. Man muss eine Lüge nur so oft wiederholen, bis man selber daran glaubt."   Joseph Goebbels (Hitlers Propagandaminister)

"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird; und zwar nicht nur vom einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten – überall ist der Irrtum obenauf! Und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."  Johann Wolfgang von Goethe